Produzent*innen

La Mamá es la más querída - Muttertag in Mexiko

Wenn den Mexikanern etwas heilig ist, dann ist es die „mamá“.  Die Mutter ist das Zentrum der mexikanischen Familie und wird oftmals zutiefst von ihren Kindern verehrt, besonders von den Söhnen. In der machistischen Gesellschaft werden sie meist von ihren Müttern sehr verwöhnt.  Lange Zeit hat sich der Wert einer Frau darin bemessen, wie gut sie es schaffte sich um Kinder und Ehemann zu kümmern. Die „Dueña de la casa“ (Hausherrin) blieb zu Hause und kümmerte sich um Haushalt, Essen und Kinder.
Auch wenn sich heute langsam die Zeiten ändern und die Frauen mehr am Arbeitsleben beteiligen können, sind moderne Familienbilder, wo der Mann zu Hause bleibt und die Frau die Familie ernährt in der machistischen Gesellschaft fernab der Realität. 
Die Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung der Frauen geht einher mit weniger Zeit für die Familie. Dennoch, Fakt ist, es herrscht Aufbruchstimmung bei den Frauen.
Während in Deutschland immer am zweiten Sonntag im Mai Muttertag gefeiert wird, ist es in Mexiko stets der 10. Mai. Im Vergleich ist er in Mexiko traditioneller, feierlicher und auch förmlihcer als hier bei uns. 
Weitere interessante Infos von unseren Mexiko-Expertinnen finden Sie hier. 

Noah's Ark ist eine indische Fairhandels-Organisation aus Moradabad

Ziel der Organisation ist es, gegen die Ausbeutung der Kunsthandwerker durch Zwischenhändler vorzugehen und ihnen durch den direkten Export ein besseres Einkommen zu ermöglichen. Die Werkstätten der Kunsthandwerker liegen oft in ihren eigenen Häusern. Eine notwendige Sicherheitsausrüstung wird den Produzentengruppen von Noah’s Ark gestellt. Die Kunsthandwerker und ihre Familien können an Fortbildungen teilnehmen und es gibt ein Schulprojekt, das gebührenfreie Bildung, Lernmittel und regelmäßige Mahlzeiten für die Kinder der Kunsthandwerker zur Verfügung stellt.
Mit diesem Konzept hatte Noah’s Ark großen Erfolg: Immer mehr Produzenten aus der Region schlossen sich der Organisation an. Heute sind es über 100 Produzentengruppen, die eine Vielzahl von Kunsthandwerksprodukten herstellen, darunter viele Haushalts- und Dekorationsartikel. Mit steigenden Umsätzen konnte auch das Verpacken der Waren und die Exportvorbereitung in den eigenen Räumlichkeiten durchgeführt werden. Abschließende Arbeiten wie Qualitätskontrollen und das Etikettieren werden in einer zentralen Werkstatt durchgeführt.

Produzent*innen bei Prokritee aus Bangladesh

Der Name unseres Handelspartners bedeutet auf Bengalisch „Natur“.
Gute Arbeitsplätze hauptsächlich für Frauen auf dem Land anzubieten, ist bis heute die Hauptaufgabe von Prokritee. Von der Beschaffung des Rohmaterials über die Produktentwicklung, die Fortbildung der Handwerkerinnen bis zur Qualitätskontrolle leistet Prokritee als Vermarktungsorganisation heute alles, um die Produkte ihrer Mitglieder zu vermarkten. Zudem können sich die Handwerkerinnen und Handwerker von Prokritee z.B. an Sparprogrammen und Alphabetisierungskursen beteiligen sowie sich zum Beispiel über Gesundheit, Kinderpflege und Frauenrechte beraten lassen.

Hochwertige Olivenseifen von NABLUS

Nablus (biblisch Sichem) ist eine palästinensische Stadt im Westjordanland. Seife wird dort seit dem 10. Jahrhundert nach Christus hergestellt und hat zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt beigetragen. Die hervorragende Qualität des Olivenöls hat in erheblichem Maße dazu beigetragen.

Nablus Soap Company
Bis zum heutigen Tag gibt es in Nablus Seifenfabriken. Die wichtigste ist die Nablus Soap Company. In ihrer 400-jährigen Geschichte in der Seifenherstellung hat dieser Familienbetrieb eine gewisse Berühmtheit erlangt. Die Seife hat ihr gutes Renommee über Jahrhunderte hinweg erhalten. Im 19. Jahrhundert erlebte sie einen Höhepunkt, als Handelsreisende das Produkt über ein großes Gebiet verbreiteten. Den Beduinen ist es zu verdanken, dass die Seife auch auf den Inseln des Mittelmeers Verbreitung fand und von dort aus sogar an den englischen Königshof gelangte.

Neben der reinen Olivenseife, gibt es auch Olivenseife, die mit verschiedenen ätherischen Ölen, Heilpflanzen, Schlamm aus dem Toten Meer oder getrockneten Kräutern versetzt werden.

Nablus Soap eignet sich für den täglichen Gebrauch und enthält keine künstlichen Bestandteile – ideal auch bei sehr empfindlicher oder problematischer Haut. Sie besteht ausschließlich aus natürlichen, pflanzlichen Bestandteilen, davon ca. 80% extra natives Olivenöl aus erster Pressung. Nablus Soap enthält keine Konservierungsstoffe, ist unparfümiert, palmölfrei und wurde nicht an Tieren getestet! Diese Produkte wurden von einem unabhängigen deutschen Labor sowie von ECOCERT geprüft und (bio-)zertifiziert. Weil die Bestandteile aus der unmittelbaren Umgebung der Fabrik stammen, sind auch nur äußerst wenige Transporte erforderlich. Nablus Soap ist daher auch umweltfreundlich.
Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für den Gebrauch von natürlicher Seife.

Umhängetaschen von 'Frida Feeling'

Smateria ist ein Eco-Fashion Label, das 2006 von zwei Italienerinnen in Kambodscha gegründet wurde.
Die Idee, Materialien ihrem ursprünglichen Zweck zu entfremden und daraus etwas Neues zu kreieren, hatten die beiden Gründerinnen, weil ihnen das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen liegt. Sie wollten etwas schaffen, das fair hergestellt wird, das innovativ ist und Kreativi­tät ausstrahlt.Die rund 130 Mitarbeiter*innen des Unternehmens haben geregelte Arbeitszeiten, Überstunden werden bezahlt, sie erhalten bezahlten Urlaub und haben einen umfassenden Versicherungsschutz.
Seit Herbst 2011 gibt es ein Day-Care-Zentrum auf dem Gelände; so können die Mitarbeiter*innen Beruf und Familie gut verbinden.

Green & Fair

Unsere Green&Fair Produkte kommen aus Sri Lanka und sind fair gehandelt! Das bedeutet, dass auf jedes Kilo Kautschuk eine FairTrade Prämie von z.Zt. 0,50 ct bezahlt wird. Sie wird in einen Sozialfonds beim jeweiligen Lieferantenpartner zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Gummizapfer und ihre Familien einbezahlt. Damit ist die rechnerische Kontrolle
sehr einfach – und es kommt zu keinen verzerrten Preissteigerungen entlang der Lieferkette.
Durch die Zahlung einer Fair Trade-Prämie an die Primärerzeuger der Produkte wird sichergestellt, dass auch bei niedrigen Weltmarktpreisen die Produktionskosten für Kleinbauern gedeckt sind bzw. Plantagenmitarbeiter*innen unabhängig vom Weltmarktpreis eine Extrazahlung erhalten, über deren Verwendung sie selbst entscheiden.
Sehr interessante Informationen über fair gehandelten natürlichen Kautschuk finden Sie unter https://www.fairrubber.org

Weitere Infos finden Sie hier.

Was steht hinter "NATURLAND fair"?

NATURLAND Fair ist ein Öko-Verband von Erzeugern weltweit. 
Ökologische Erzeugung, soziale Verantwortung und faire Handelsbeziehungen entsprechen den drei Säulen der Nachhaltigkeit, die Naturland in der Fair Zertifizierung vereint und  die Werte Öko, Sozial, Regional und Fair mit Leben füllt. Dabei schließt Naturland Menschen aus allen Teilen der Welt mit ein und verbindet den globalen Norden und Süden.

Der ganzheitliche Anspruch ist eine elementare Grundlage für alle Naturland Zertifizierungen. Als Öko-Verband von Erzeugern weltweit und als Partner von verarbeitenden sowie Handels-Unternehmen zielt Naturland darauf ab, alle Akteure der Lebensmittelproduktion miteinander auf respektvolle Weise zu verbinden. So entsteht ein für Mensch und Umwelt wirklich nachhaltiges Wirtschaften über die ganze Wertschöpfungskette (Lieferkette) hinweg. 

Es geht bei den fairen Handelsbeziehungen nicht um mildtätige Beweggründe, sondern um einen partnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe sowie um Veränderung und Entwicklung durch Handel. Zusätzlich leisten faire Handelsbeziehungen durch ihre Transparenz einen wichtigen Beitrag dazu, Erzeuger und Verbraucher zu vernetzen und die Öffentlichkeit über die ökologische Lebensmittelwirtschaft, soziale Gerechtigkeit und die Chancen für Veränderungen zu informieren. www.naturland.de

GEPA: Transparente Lieferkette - kein Mengenausgleich

Als 100% Fair Trade-Unternehmen hat GEPA den Anspruch, Produkte mit einer transparenten Lieferkette anzubieten. Es gilt: „Was draufsteht ist drin.“ Dazu gehört auch, dass sich GEPA der Herausforderung stellt, Verarbeiter zu finden, welche die fair importierten Kakaobohnen getrennt von anderen verarbeiten können bzw. dazu bereit sind. Dies ist nicht branchenüblich und bedeutet einen Mehraufwand. Damit geht GEPA über die Standards von „Fairtrade International“ hinaus, die den sogenannten „Mengenausgleich“ erlauben würden.
GEPA – Fair Trade Kakao Zartbitter
Durch Fairen Handel können die Kleinbauern ihre Ernte seit einiger Zeit selbst fermentieren und trocknen. So erhält GEPA Bio Kakaopulver in bester Qualität, das mit ebenfalls ökologisch angebautem Rohrohrzucker zur köstlichen Trinkschokolade veredelt wird.
Fair Trade Kakaopulver ohne Kompromisse 
Um erstklassigen Kakao anzubauen, überwinden unter anderem die Kleinbauern vom GEPA-Partner KONAFCOOP Hängebrücken und beschwerliche Pfade in Kameruns Regenwald. Dank Fairem Handel lohnt sich ihr Weg. Er sichert nicht nur ihr Einkommen, sondern hat auch den Aufbau einer eigenen Baumschule ermöglicht.

Chilenisches Olivenöl von IDEXPORT

Die chilienische Organisation Idexport wurde mit dem Ziel gegründet, kleine Lebensmittelproduzenten in ihrem Produktios- und Vertriebsprozess zu unterstützen, damit sie den internationalen Markt erreichen können. 
Die Produzenten sind selbständige Bauern, die von IDEXPORT bei der Vermarktung und dem Export unterstützt werden.
In langfristiger Zusammenarbeit werden gemeinsame Aktivitäten und Weiterbildungen im Bereich des technischen Fortschritts und der Produktivität entwickelt. Die Bauern kalkulieren die Preise selbstständig, zu denen Idexport von ihnen kauft. Sie erhalten eine Vorfinanzierung von Idexport und Restzahlungen von den Importeuren. 
Die Produktion und der Faire Handel ermöglicht es den Bauern, eine zeitgerechte und würdige Bezahlung für ihre Produkte zu erhalten. Der Faire Handel unterstützt die Produzenten dabei, die Sozial- und Umweltgesetze einzuhalten und eine wirtschaftliche Entwicklung der Bauern zu ermöglichen. 

Nudeln vom "Nudelhaus Trossingen"

Vom ‚Lebenshaus‘ zum ‚Nudelhaus‘ :Der Verein trägt den Namen: „Lebenshaus – ökumenische Gemeinschaft für soziale Integration e.V.“. Er vertritt die Leitlinie: „Geborgenheit und Freiheit“ – Leben wie in einer großen Familie. Was zählt, ist die Geborgenheit in menschlicher Gemeinschaft in der Freiheit eigener Entscheidung.
Die Erfahrung im ‚Lebenshaus‘ hat schnell gezeigt, dass es für Menschen mit psychischen und sozialen Problemen sehr schwierig ist, in der heutigen Leistungsgesellschaft einen Arbeitsplatz zu finden und zu halten.
Daraus entstand der Wunsch, eine eigene Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen, in der auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen Rücksicht genommen werden kann. Zu diesem Zweck wurde 1992 ein weiteres Gebäude in Trossingen gekauft und zum „Nudelhaus“ ausgebaut. Bewusst wurde eine Produktionsweise gesucht, bei der noch viel Handarbeit anfällt.
Zu Beginn konnten zwei Mitbewohner des Lebenshauses beschäftigt werden, inzwischen hat sich die Anzahl der Mitarbeiter*innen auf fast dreißig erhöht. Zu den Grundsätzen des „Nudelhaus“ gehört die bewusste Beschränkung auf regionale Märkte, sowie die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Menschen und seiner natürlichen Umwelt, um auch den kommenden Generationen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Nach dem Motto: „Small is beautiful“ (E.F.Schumacher). www.nudelhaus.com

BIOBU Bambusgeschirr

Alle BIOBU-Produkte sind nach EU-Verordnungen im Labor getestet – auch auf Weichmacher – und entsprechen den Vorgaben. Das Rohmaterial wird in eine Edelstahlform gegossen und bei 160 Grad drei bis vier Minuten gepresst, aus der Form entnommen, abgekühlt und danach feingeschliffen und poliert. Farbliche Unterschiede sind unbedenklich.

Obwohl die Produkte robust und langlebig sind, ist das umweltfreundliche Material nicht unzerbrechlich. Es zerspringt nicht wie Glas oder Porzellan, jedoch können beim Fallen in ungünstigem Winkel auf einen harten Untergrund Risse oder Abplatzungen entstehen.
Der Hersteller GUSTO verkörpert eine neue Vision für zeitgemäßes Geschirr. Es bringt ein innovatives Material mit neuer Funktionalität und ansprechendem Produktdesign in Einklang.

Herkunft und Herstellung von Leder

Die Lederherstellung ist ein langwieriger Prozess, der aus zahlreichen Arbeitsschritten besteht, die nicht immer nachverfolgt werden können. Ende 2018 stellten wir eine Anfrage an unsere wichtigsten Lieferanten von Lederwaren: „Lederwaren – wie werden die Tiere gehalten und wie wird das Leder gegerbt?
Allgemeine Hinweise von dwp – jetzt WeltPartner: Unser eco-Leder stammt von Büffeln (Rindern) aus dem stark landwirtschaftlich geprägten Nordosten Indiens, die als Zug- und Milchtiere genutzt werden. Das Büffelleder gilt als äußerst robust, es ist etwas dicker als Rindsleder und hat eine etwas grobere Oberfläche.
Grundsätzlich wird beim Gerben von eco-Leder auf schädliche chemische Substanzen wie z.B.  sechswertiges Chromsalz verzichtet, auch die verwendeten Farbstoffe sind giftfrei. Der natürliche  Charakter wird durch die schonende Verarbeitung hervorgehoben. Daher bleiben Unregelmäßigkeiten in der Haut-Oberfläche wie z.B. Insektenstiche, kleinere Verletzungen durch z.B. Sträucher oder auch Hautfalten als Schattierungen sichtbar. Mehr Infos und weitere Antworten finden Sie hier

Produzent*innen-Information: Sonnenglas von Suntoy

Die Idee zum Sonnenglas (Consol SolarJarTM) ist von Anfang an mit den Menschen verbunden, die es herstellen. Daher ist es selbstverständlich, dass das Sonnenglas konsequent sozial nachhaltig produziert wird. Schließlich soll es nicht nur das Sonnenlicht einfangen und wiedergeben, sondern auch denen etwas bringen, die dafür arbeiten.
Seit 2011 wird das Sonnenglas von der Firma Suntoy in Südafrikas größter Stadt Johannesburg von Hand hergestellt und hat dort in der Produktion bereits über 65 Arbeitsplätze geschaffen. Die zuvor unqualifizierten Arbeiter werden in Fragen zur Photovoltaik ausgebildet und erhalten so eine berufliche Qualifikation. Suntoy richtet sich an den Prinzipien von Black Economic Empowerment (BEE) und Corporate Social Responsibility (CSR) aus, das bedeutet für die Firma verantwortliches unternehmerisches Handeln und eine nachhaltige Entwicklung. Bewusst hat sich das Team für den Wertekatalog des Common Shared Value und damit für eine faire Unternehmenskultur entschieden. Deswegen werden die Frauen und Männer über Tarif bezahlt, bekommen eine Versicherung und den Anspruch auf eine Pension.

Produzent*innen-Information: "FAIR SQUARED"

FAIR SQUARED ist eine alternative Handelsorganisation, die seit 2005 das Ziel verfolgt, das Ungleichgewicht im weltweiten Handel abzubauen. Seit 2013 hat die GmbH ihren Sitz in Köln, wo sie Naturkosmetik herstellt.

FAIR SQUARED-Produkte tragen neben dem FLO Fairtrade Siegel das NATURE Siegel, die Siegel der Vegan Society, der Tierschutzorganisation PETA und HALAL*. Diese Kombination ist bis heute einmalig!

Das Unternehmen fühlt sich diesen Grundsätzen verpflichtet:

  1. Fair gehandelte Inhaltsstoffe, wo immer es möglich ist, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen in vielen Teilen der Welt zu verbessern: z.B. Olivenöl aus Palästina, Mandelöl und Aprikosenöl aus Pakistan, Grüner Tee aus Indien, Seabutter aus Afrika, Arganöl aus Marokko…
  2. Ressourcen wie Boden und Wasser schützen, die Artenvielfalt fördern und die Nachhaltigkeit von Produktionsmethoden sicherstellen.
    NEU:
    Müll fairmeiden durch wiederverwendbare Tiegel und Flaschen (100% plastikfrei)
  3. Niemals an Tieren testen! Fair Squared ist von Vegan Gesellschaft e.V. anerkannt.

Weitere Informationen finden Sie bei www.fairsquared.com

Bienenwachstücher von "Last Forest"

Last Forest wurde 2010 von der Keystone Foundation ins Leben gerufen und ist ein soziales Unternehmen in Indien. Das Unternehmen liegt im Herzen der Berge von Nilgiris und bietet den indigenen Gemeinschaften in der Region Schulungen in ökologischer und nachhaltiger Landwirtschaft an. Außerdem schafft es der indigenen Bevölkerung eine Lebensgrundlage, indem es die ökologisch angebauten Produkte vermarktet. Last Forest bezieht Produkte aus über 45 Gemeinschaften aus dem ganzen Land und verkauft diese in drei eigenen Faire Trade Läden „Green shops“, aber auch in weiteren Verkaufsstellen in ganz Indien.
Last Forest ist Mitglied beim WTFO (World Faire Trade Organisation) und richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • biologische Landwirtschaft und fairer Handel
  • Unterstützung der einheimischen Handwerker
  • Verbesserung der lokalen Biodiversität

Soziales Engagement 
Ziel von Last Forest ist es, lokale Praktiken wie das wilde Honigsammeln von Klippen und hohen Bäumen zu erhalten und den Expert*innen dieser Praktiken Märkte für ihre Produkte zu eröffnen. Last Forest arbeitet mit einem Produktions-zentrum zusammen, wo die Rohstoffe weiterverarbeitet und die Produkte verpackt werden. Im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit steht es so allen Mitgliedern offen an den Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Last Forest unterstützt die lokalen Gemeinden, durch Beiträge und Programme für die Gesundheitsversorgung und Bildung für die lokale Bevölkerung. Sie investieren mehr als 30 % ihres Gewinns in diese Projekte. 

Ökologische Herstellung 
Die Baumwolle für die Bienenwachstücher stammt aus biologischem Anbau. Das Bienenwachs und der Honig stammen von lokalen Imkern, aus eigener Imkerei oder Wildsammlung. Ort der Sammlung ist ein UNESCO Biosphärenreservat, in dem sich die Produzent*innengruppen befinden. 

Ökonomische Fairness 
Last Forest betreut die gesamte Lieferkette von der Rohstoffgewinnung über die Qualitätsprüfung bis hin zum Verkauf der nachhaltigen, fair gehandelten Produkte. Eine erste Stufe der Verarbeitung und Wertschöpfung der Produkte erfolgt in Produktionszentren auf Dorfebene. Diese Zentren werden vollständig von Frauen geleitet und betrieben. Dadurch können sie ein Einkommen im Dorf verdienen und sich gleichzeitig um ihre Häuser und Kinder kümmern. Die Vermarktung der Produkte erfolgt in mehr als 100 Verkaufsstellen in Indien sowie in den Export. Last Forest ist Mitglied der WFTO und richtet die Arbeit an den 10 Grundsätzen des Fairen Handels aus.

Shamwari - Frauenpower in Zimbabwe

SHAMWARI-Trading kauft nur bei Produzent/innen, die die Einkäuferin persönlich kennt – in keinem
Fall kommt es zu einem Zwischenhandel. Das bedeutet, dass die volle Wertschöpfung in Zimbabwe
bleibt!

Das ‚Frauenzentrum‘ ist eine lokal verankerte Organisation im Lupane Distrikts im Süden des Landes, die sich für ein gleichberechtigtes und würdiges Leben der Frauen sowie anderer benachteiligter Gruppen einsetzt.

Eine zentrale Rolle spielt die Wahrung und Weiterführung von traditionellem Handwerk. In der Ndebele- und Tongakultur wurden seit jeher wunderschöne Körbe aus Naturmaterialien wie Schilf und Sisal geflochten. Die Frauen werden aus- und weitergebildet, um die Qualität und Quantität der Produkte zu erhöhen.

Das Lupane Frauenzentrum wurde auf Grund seiner Erfolge schon mehrfach ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2015 die Bronzemedaille für die beste Produktion von nationalem Handwerk.