Produzent*innen

Produzenten-Information: "FAIR SQUARED"

FAIR SQUARED ist eine alternative Handelsorganisation, die seit 2005 das Ziel verfolgt, das Ungleichgewicht im weltweiten Handel abzubauen. Seit 2013 hat die GmbH ihren Sitz in Köln, wo sie Naturkosmetik herstellt.

FAIR SQUARED-Produkte tragen neben dem FLO Fairtrade Siegel das NATURE Siegel, die Siegel der Vegan Society, der Tierschutzorganisation PETA und HALAL*. Diese Kombination ist bis heute einmalig!

Das Unternehmen fühlt sich diesen Grundsätzen verpflichtet:

  1. Fair gehandelte Inhaltsstoffe, wo immer es möglich ist, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen in vielen Teilen der Welt zu verbessern: z.B. Olivenöl aus Palästina, Mandelöl und Aprikosenöl aus Pakistan, Grüner Tee aus Indien, Seabutter aus Afrika, Arganöl aus Marokko…
  2. Ressourcen wie Boden und Wasser schützen, die Artenvielfalt fördern und die Nachhaltigkeit von Produktionsmethoden sicherstellen.
    NEU:
    Müll fairmeiden durch wiederverwendbare Tiegel und Flaschen (100% plastikfrei)
  3. Niemals an Tieren testen! Fair Squared ist von Vegan Gesellschaft e.V. anerkannt.

Weitere Informationen finden Sie bei www.fairsquared.com

Bienenwachstücher von "Last Forest"

Last Forest wurde 2010 von der Keystone Foundation ins Leben gerufen und ist ein soziales Unternehmen in Indien. Das Unternehmen liegt im Herzen der Berge von Nilgiris und bietet den indigenen Gemeinschaften in der Region Schulungen in ökologischer und nachhaltiger Landwirtschaft an. Außerdem schafft es der indigenen Bevölkerung eine Lebensgrundlage, indem es die ökologisch angebauten Produkte vermarktet. Last Forest bezieht Produkte aus über 45 Gemeinschaften aus dem ganzen Land und verkauft diese in drei eigenen Faire Trade Läden „Green shops“, aber auch in weiteren Verkaufsstellen in ganz Indien.
Last Forest ist Mitglied beim WTFO (World Faire Trade Organisation) und richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • biologische Landwirtschaft und fairer Handel
  • Unterstützung der einheimischen Handwerker
  • Verbesserung der lokalen Biodiversität

Soziales Engagement 
Ziel von Last Forest ist es, lokale Praktiken wie das wilde Honigsammeln von Klippen und hohen Bäumen zu erhalten und den Expert*innen dieser Praktiken Märkte für ihre Produkte zu eröffnen. Last Forest arbeitet mit einem Produktions-zentrum zusammen, wo die Rohstoffe weiterverarbeitet und die Produkte verpackt werden. Im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit steht es so allen Mitgliedern offen an den Entscheidungsprozessen teilzunehmen. Last Forest unterstützt die lokalen Gemeinden, durch Beiträge und Programme für die Gesundheitsversorgung und Bildung für die lokale Bevölkerung. Sie investieren mehr als 30 % ihres Gewinns in diese Projekte. 

Ökologische Herstellung 
Die Baumwolle für die Bienenwachstücher stammt aus biologischem Anbau. Das Bienenwachs und der Honig stammen von lokalen Imkern, aus eigener Imkerei oder Wildsammlung. Ort der Sammlung ist ein UNESCO Biosphärenreservat, in dem sich die Produzent*innengruppen befinden. 

Ökonomische Fairness 
Last Forest betreut die gesamte Lieferkette von der Rohstoffgewinnung über die Qualitätsprüfung bis hin zum Verkauf der nachhaltigen, fair gehandelten Produkte. Eine erste Stufe der Verarbeitung und Wertschöpfung der Produkte erfolgt in Produktionszentren auf Dorfebene. Diese Zentren werden vollständig von Frauen geleitet und betrieben. Dadurch können sie ein Einkommen im Dorf verdienen und sich gleichzeitig um ihre Häuser und Kinder kümmern. Die Vermarktung der Produkte erfolgt in mehr als 100 Verkaufsstellen in Indien sowie in den Export. Last Forest ist Mitglied der WFTO und richtet die Arbeit an den 10 Grundsätzen des Fairen Handels aus.

Nudeln vom "Nudelhaus Trossingen"

Vom ‚Lebenshaus‘ zum ‚Nudelhaus‘ :Der Verein trägt den Namen: „Lebenshaus – ökumenische Gemeinschaft für soziale Integration e.V.“. Er vertritt die Leitlinie: „Geborgenheit und Freiheit“ – Leben wie in einer großen Familie. Was zählt, ist die Geborgenheit in menschlicher Gemeinschaft in der Freiheit eigener Entscheidung.
Die Erfahrung im ‚Lebenshaus‘ hat schnell gezeigt, dass es für Menschen mit psychischen und sozialen Problemen sehr schwierig ist, in der heutigen Leistungsgesellschaft einen Arbeitsplatz zu finden und zu halten.
Daraus entstand der Wunsch, eine eigene Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen, in der auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen Rücksicht genommen werden kann. Zu diesem Zweck wurde 1992 ein weiteres Gebäude in Trossingen gekauft und zum „Nudelhaus“ ausgebaut. Bewusst wurde eine Produktionsweise gesucht, bei der noch viel Handarbeit anfällt.
Zu Beginn konnten zwei Mitbewohner des Lebenshauses beschäftigt werden, inzwischen hat sich die Anzahl der Mitarbeiter*innen auf fast dreißig erhöht. Zu den Grundsätzen des „Nudelhaus“ gehört die bewusste Beschränkung auf regionale Märkte, sowie die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Menschen und seiner natürlichen Umwelt, um auch den kommenden Generationen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Nach dem Motto: „Small is beautiful“ (E.F.Schumacher). www.nudelhaus.com

Shamwari - Frauenpower in Zimbabwe

SHAMWARI-Trading kauft nur bei Produzent/innen, die die Einkäuferin persönlich kennt – in keinem
Fall kommt es zu einem Zwischenhandel. Das bedeutet, dass die volle Wertschöpfung in Zimbabwe
bleibt!

Das ‚Frauenzentrum‘ ist eine lokal verankerte Organisation im Lupane Distrikts im Süden des Landes, die sich für ein gleichberechtigtes und würdiges Leben der Frauen sowie anderer benachteiligter Gruppen einsetzt.

Eine zentrale Rolle spielt die Wahrung und Weiterführung von traditionellem Handwerk. In der Ndebele- und Tongakultur wurden seit jeher wunderschöne Körbe aus Naturmaterialien wie Schilf und Sisal geflochten. Die Frauen werden aus- und weitergebildet, um die Qualität und Quantität der Produkte zu erhöhen.

Das Lupane Frauenzentrum wurde auf Grund seiner Erfolge schon mehrfach ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2015 die Bronzemedaille für die beste Produktion von nationalem Handwerk.